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Projekt

Ziele

Unser Modellprojekt hat das Ziel, ein Instrument zur Einbindung von An- und Zugehörigen in die stationäre Altenpflege zu entwickeln. So soll miteinander ein Zuhause in der Pflegeeinrichtung gestaltet und dafür gesorgt werden, dass Beziehungen zwischen Generationen erhalten und neu geformt werden können. Ein Leitgedanke ist es, soziale Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner durch eine Stärkung von Kontakten innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu vermeiden.

Starke Gemeinschaft

Bei der konzeptionellen Ausarbeitung soll die Besonderheit des Zusammenwirkens von Altenpflegeeinrichtung und Konvent berücksichtigt werden. Ziel ist es, miteinander eine starke Gemeinschaft zu bilden, welche alle gleichermaßen mitgestalten, Bewohnerinnen und Bewohner, An- und Zugehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Ende soll es dazu einen „Werkzeugkasten“ mit praktischen Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten geben.

Durchführung

Im Laufe des Projekts wird in allen Wohnbereichen im Altenheim St. Clara, mit Hilfe von Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie An- und Zugehörigen, eine Erhebung der aktuellen Situation durchgeführt. Danach entwickeln die teilnehmenden Gruppen in Workshops Maßnahmen, welche die Gemeinschaft in der Pflegeeinrichtung stärken. Das Projekt ist in vier Phasen unterteilt.

Projektphasen

In der ersten Phase werden Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern, An- und Zugehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Gleichzeitig werden nicht-interviewfähige Bewohnerinnen und Bewohner bei Gemeinschaftsaktivitäten begleitet und beobachtet. Damit sollen das Erleben von Gemeinschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ihre Bedürfnisse und Wünsche festgehalten werden.

In der zweiten Phase wird ein Konzept entwickelt, nach dem An- und Zugehörige eingebunden werden können. Auf der Grundlage der Interviews sowie wohnbereichsspezifischer Workshops werden Werkzeuge für die praktische Umsetzung und ein Zeitplan für die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen entworfen. Die Treffen werden als Gruppendiskussionen wissenschaftlich dokumentiert und ausgewertet.

In der dritten Phase kommt es zur ersten Anwendung des Konzeptes. Ziel ist es, das Konzept in einem überschaubaren Bereich, zunächst in einem Wohnbereich, zu erproben, zu bewerten und bei Bedarf anzupassen. Anschließend erfolgt die Umsetzung in den beiden anderen Wohnbereichen.

In der abschließenden vierten Phase werden die Erkenntnisse gesichert und ein anwendungsfähiger „Werkzeugkasten“ erstellt, mit dem andere Einrichtungen das Konzept nutzen können. Nach der Umsetzung, Überprüfung und einer Gesamtauswertung werden die Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt und allgemein zugänglich veröffentlicht.

Das Team für das Modellprojekt „Communio firmo prosperamus – Erleben einer guten Gemeinschaft“ im Altenheim St. Clara (v.l.): Jolien Meilwes, Daria Wibbeke und Nicole Bartelsmeier. Foto: Michael Bodin / fcjm-presse
Das Team für das Modellprojekt „Communio firmo prosperamus – Erleben einer guten Gemeinschaft“ im Altenheim St. Clara (v.l.): Jolien Meilwes, Daria Wibbeke und Nicole Bartelsmeier. Foto: Michael Bodin / fcjm-presse

Teilnahme

Es werden im Rahmen der Projektlaufzeit verschiedene Formen der Teilnahme angeboten. Das können persönliche Gespräche, Mitwirken an einer Arbeitsgruppe sowie Workshops sein. Die Dauer der einzelnen Erhebungen beträgt ca. 60 bis 90 Minuten. Woran und wie lange Sie teilnehmen, hängt von Ihren persönlichen Möglichkeiten und Wünschen ab. Sie können deshalb entweder an allen oder auch nur an einzelnen Erhebungen und Arbeitsschritten teilnehmen. Ihre Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Sie das Recht, die Teilnahme zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen einzuschränken oder abzubrechen. Wir beachten den Schutz Ihrer Daten sowie alle geltenden Anforderungen zum Schutz vor Covid-19.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig! Bei allen Untersuchungen und Veröffentlichungen achten wir sehr auf die Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen.

Daten, welche von der Universität Witten/Herdecke erhoben werden, unterliegen der DSGVO, Daten, die in Verantwortung der Altenheim St. Clara gGmbH oder der Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten erhoben werden, unterliegen der KDR-OG, die anstelle der DSGVO im Bereich der Orden Anwendung findet.

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Projektträger

Träger des Forschungsprojektes „Communio firmo prosperamus” ist die Altenheim St. Clara gGmbH. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Das Projekt wird von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.


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